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Digi-Slam3

Bildmaterial: Lars Brehm
Bildmaterial: Lars Brehm

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Bereits zum dritten Mal fand am 18. Januar 2019 die Veranstaltung Digi-Slam an der Fakultät für Betriebswirtschaft an der Hochschule München statt. Digitalisierung ist nie eine Thematik einer singulären Disziplin; deshalb gab es auch beim aktuellen Digi-Slam ein breites Spektrum von Recht bis Prozesse mit Fokus auf Nachhaltigkeit: „digital - recht - nachhaltig“.

 

Bildmaterial: Lars Brehm
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Die Keynote von Erwin Grießer, geschäftsführender Gesellschafter des Informationen-Managers und Software-Anbieters bbf, verblüffte die Veranstaltungsgäste mit der Vielfalt von Maßnahmen, die ein kleines Unternehmen ergreift, um nicht nur Digitalisierungsprojekte durchzuführen, sondern auch Nachhaltigkeit zu leben. Geschäftsmodell, interne Prozesse, Maßnahmen für die Mitarbeiterzufriedenheit, aber auch Engagement in sozialen Projekten fügen sich in dem Unternehmen zu einem ganzheitlichen Nachhaltigkeitsdenken zusammen. Ein eindrucksvolles Praxisbeispiel.

 

Im Anschluss stellten Studierende des Masterstudiengangs „Digital Technology Entrepreneurship “ ihre im Semester erarbeiteten Ergebnisse vor. Digital Sustainability, Telecommuting, Smart Meters, Whistleblowing - die Vorgabe, ein Thema an der Schnittstelle zwischen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Recht zu finden, war schon eine Herausforderung. Doch die Studierenden hatten darüber hinaus mit ihrem betriebswirtschaftlichen Hintergrund Lösungen für die identifizierten Rechtsprobleme der Praxis erarbeitet, die sich sehen lassen können. Die Besten wurden von den Veranstaltungsgästen mit den meisten Like-Daumen honoriert.

 

Bildmaterial: Lars Brehm
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Während des Mittagssnacks – gesponsort von KPMG und den Landkreisbetrieben Neuburg-Schrobenhausen – brachten sich die Gäste durch voten und liken ein. Sie ließen sich an themenspezifischen Impro-Consult -Stationen zur KI in der Abfallwirtschaft von Studierenden beraten. Und sie knüpften teils überraschende neue Verbindungen - untereinander, mit den Studierenden und mit der Fakultät.

 

Studierende des Masterprogramms „Applied Business Innovation“ hatten sich im Wintersemester 2018/ 2019 mit dem Einsatz von Algorithmen der Künstlichen Intelligenz zur Optimierung von Geschäftsprozessen beschäftigt. Auf dem Digi-Slam präsentierten die acht Projektgruppen dem Publikum ihre Konzepte in einem Informationsbasar. Die Ideen waren breit gefächert – von der Mülldeponie, über die Abfallabholung on-demand bis zur Aktenvernichtung. Vorab hatten sie ihre Themen teils höchst originell in einem Elevator Pitch beworben und den Gästen die Auswahl der zu besuchenden Präsentationen schwer gemacht.

 

KPMG hat mit Christian Hell (KPMG Sustainability Services) und Matthias Pielmeier (KPMG Innovate) zwei Experten geschickt, die in Ihrem spannenden Vortrag mit dem Titel „Innovation for a sustainable future“ auf die Aktivitäten und Vorgehensweisen der KPMG im Bereich Innovation und Nachhaltigkeit eingegangen sind. Anhand von eindrucksvollen Beispielen und Videos verdeutlichten sie, dass das Thema topaktuell ist. Auch die nachfolgende Diskussion unterstrich sowohl die Kompetenz der Experten als auch das Interesse der Zuhörer.

 

Bildmaterial: Lars Brehm
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Vizepräsident Prof. Dr. Klaus Kreulich schloss den Digi-Slam3 mit einem kurzweiligen Überblick über die Hochschule als Partner für Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Intern wie extern nehmen diese beiden Themen mit ihren interdisziplinär zu beleuchtenden Implikationen gerade in der Lehre zunehmend großen Raum ein.

 

In der Veranstaltungsreihe Digi-Slam (initiiert von Prof. Dr. Jessica Slamka, Prof. Dr. Henrike Weiden und Prof. Dr. Holger Günzel) geht es darum, die Vernetzung von unterschiedlichen Themen an praktischen Beispielen zu beleuchten. Dazu werden verschiedene Digitalisierungsthemen („Digi“) auf prägnante Weise, teils parallel, in anspruchsvollen Präsentationen im Stile zeitgemäßer Wissenschaftskommunikation dargestellt („Slam“).