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Von der Verlagerung der Karlstraße bis zu Masterkapazitäten

Prof. Kortstock und Minister Spaenle (v. l.)
Prof. Kortstock und Minister Spaenle (v. l.)

[07|04|2016]

Wissenschaftsminister Spaenle besucht Sitzung der Erweiterten Hochschulleitung

Zwei Themen standen im Vordergrund beim Besuch von Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle an der Hochschule München: Die Verlagerung des Campus Karlstraße mit den drei Fakultäten für Architektur, Bauingenieurwesen und Geoinformation sowie die Kapazitäten für die Masterausbildung.

 

Minister Spaenle besuchte eine Sitzung der Erweiterten Hochschulleitung, an der zu diesen Themen auch die Vorstände des studentischen Parlaments teilnahmen. Die Studierenden und die DekanInnen trugen ihre Argumente vor. Der Minister erläuterte, dass der Umzug der Fakultäten des Campus Karlstraße an den Zentralcampus eine einmalige Gelegenheit sei. Diese Chance zum Wohle der gesamten Hochschule müsse unbedingt genutzt werden. Der Präsident ergänzte, dass das Raumprogramm bereits fertig vorliege.

 

Möglich wird die Verlagerung durch die Planung eines neuen Stadt- und Kreativquartiers in unmittelbarer Nähe der Lothstraße. Hier sind auch ausreichend Flächen für die Hochschule München vorgesehen. Das denkmalgeschützte Gebäude in der Karlstraße kann dann nach Sanierung einer anderen Verwendung zugeführt werden.

 

Präsident Prof. Kortstock betonte, dass mit dem Neubau 3.000 qm zusätzliche, dringend benötigte Forschungsflächen geplant werden. Besonders wichtig sind ihm auch die Synergieeffekte, vor allem in Bezug auf interdisziplinäre Lehre, die die Zusammenführung von Fakultäten an einen Standort bieten.

 

Masterkapazität

Das Profil der HAWs hat sich in den letzten Jahren, besonders durch die Bolognareform, dramatisch verändert. Sowohl die Studierenden als auch die Hochschulleitung und die DekanInnen stellten Minister Spaenle die Bedeutung der Masterausbildung an der HM dar.

 

Schon bei der Wahl des Studienortes ist das gesamte Programm wichtig: Bachelor, Master und Promotionsmöglichkeit. Die Masterausbildung ist eine Voraussetzung für eigene wissenschaftliche Mitarbeiter für angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Nicht zu vernachlässigen ist zudem der Wunsch der Wirtschaft nach AbsolventInnen mit Masterabschluss. Leider kann die HM nur 15 bis 20 % der AbsolventInnen einen konsekutiven Masterstudiengang anbieten, für mehr reichen die Ressourcen nicht aus. Präsident Kortstock betonte, wie wichtig eine Aufstockung auf 50 % sei, um eine adäquate und umfassende Ausbildung anbieten zu können.

 

 

Christina Kaufmann