News

Semesterticket für Studierende der HM und der TU in Sichtweite

Das Semesterticket wäre für viele Studierende eine große Entlastung.
Das Semesterticket wäre für viele Studierende eine große Entlastung.

[29|03|2010]

Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Prof. Dr. Michael Kortstock, Präsident der Hochschule München, und Prof. Dr. Wolfgang Herrmann, Präsident der TU München sind bei einem Gipfeltreffen mit ihren Verhandlungen zum Semesterticket "ein gutes Stück weitergekommen". Beide Hochschulen haben im Einverständnis mit ihren Studierenden einem zweijährigen Pilotprojekt zugestimmt.

Ab dem Wintersemester 2010/11 sollen Teile der Studienbeiträge dazu verwendet werden, ein Drittel der Mehrkosten auszugleichen, die dem Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) durch die Einführung des Semestertickets entstehen könnten. Die Hochschule München und die TU München teilen sich die Kosten von 333.000 Euro im Verhältnis zu ihrer Studierendenzahl. Die verbleibenden zwei Drittel werden vom Freistaat und der Stadt München übernommen.

Oberbürgermeister Christian Ude hat die finanzielle Unterstützung bereits fest zugesichert, trotzdem gibt es noch zwei Hürden. Der Freistaat muss die Finanzierung seines Drittels erst klären und gibt zudem die zwingende Vorgabe, dass die Mehrkosten die Summe von einer Million Euro nicht übersteigen dürfen. Dies kann der MVV zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht garantieren. Es müssen zunächst neue Berechnungen mit der letzten Tariferhöhung angestellt werden. Außerdem muss der MVV wissen, wie viele Studierende im Sommersemester 2010 an Hochschule und der TU München eingeschrieben sind.

Wenn diese letzten Fragen geklärt sind, werden Studierende der Hochschule München pro Semester 78,50 Euro für eine werktags zeitlich beschränkte MVV Nutzung zu zahlen haben. Für einen Aufpreis von 143,50 werden sie uneingeschränkt im kompletten MVV Netz fahren können.