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Menschen kommunizieren, Tiere auch, aber anders - und besonders in der Nacht

[20|05|2015]

Studierende im Schwerpunkt "Projektmanagement und Projektberatung" und im Masterstudiengang "Business Innovation and Management Consulting" besuchten in einer geleiteten Abendführung den Tierpark Hellabrunn.


Ziel und Intention des Abends aus Sicht der Dozenten waren:

  • Erfahren, was man alles entdecken kann, wenn man einfach mal die herkömmliche Sichtweise ändert, bisher Bekanntes hinterfragt und Alltägliches aus einem anderen Winkel betrachtet – beispielsweise: Was nehme ich bei nachtaktiven Tieren anders wahr als am Tag? Wie beeinflusst meine Perspektive meine Wahrnehmung?
  • die Achtsamkeit und Wachsamkeit in der eigenen Beobachtung zu schärfen,
  • das kritische Analysieren und Reflektieren der eigenen Beobachtung zu trainieren und
  • für die Kontextabhängigkeiten der Sender und Empfänger zu sensibilisieren.
  • Wie kommunizieren Tiere und wie muss / kann ich das erkennen?


Dies alles aber nicht im Hörsaal und mit Menschen, sondern bei Tieren: Als es abends ruhig wurde im Tierpark und fast keine Menschen mehr anwesend waren, konnten die Studierenden die sehr aktiven Fledermäuse bei ihren Flugkünsten beobachten. Und lernten dabei viel über das Orientierungs- und Kommunikationsvermögen der Tiere mittels Schallwellen. Dieser Technik war es zu verdanken, dass sich wirklich keine Fledermaus in den Haaren der teils besorgten Studierenden verfing. Und bald merkten alle, dass die scheinbar so furchteinflößenden Tiere gar nicht bedrohlich sind.
Auch dem Wolf haftet ein Vorurteil an: böse und gefährlich ist er. Alle Teilnehmer waren überrascht, als sie merkten, wie scheu und ängstlich diese Tiere gegenüber dem Menschen sind.
Neben Giraffen, Schlangen und Pampahasen konnten unter anderem auch Kamele auf der 1½-stündigen Führung in dem fast besucherlosen Tierpark in entspannter Atmosphäre beobachtet werden.
Die Veranstaltung war durch die Tierpark Guides hervorragend geleitet, die für alle Fragen offenstanden.
Danach trafen sich die Studierenden mit den begleitenden Professoren noch auf eine Brotzeit.
Das Fazit: Das machen wir im nächsten Jahr wieder.