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Die Enthüllung der Rennfahrzeuge dieser Saison (Foto: Julia Bergmeister)
Die Enthüllung der Rennfahrzeuge dieser Saison (Foto: Julia Bergmeister)

[12|05|2015]

Beim Rollout feierte municHMotorsport auch gleichzeitig zehnjähriges Jubiläum

„Ich weiß, dass in Ihnen das Potenzial steckt, ein Formula Student Auto zu bauen“, sagte Prof. Jörg Grabner 2005 zu den ersten Teammitgliedern des frisch gegründeten „FHM Racing Teams“. Zehn Jahre später warteten im Foyer des „roten Würfels“ hunderte Gäste gespannt auf die Enthüllung des 14. und 15. Fahrzeugs, mit denen municHMotorsport in die Saison 2015 startet.

 

Die Teammitglieder hatten sich die vorigen Tage und Nächte um die Ohren geschlagen, um noch rechtzeitig zur Präsentation fertig zu werden. Im November 2014 hatte es schon den sogenannten „Digital Rollout“ gegeben, bei dem die Fahrzeuge – bis ins letzte Detail am Computer geplant – allen Teammitgliedern und Sponsoren präsentiert wurden. Von dem Punkt an begann die Konstruktion der Autos.

 

Herausforderungen und Erfolge der vergangenen Jahre

Eltern, Freunde, Bekannte und ehemalige Teammitglieder waren angereist, um die neuen Rennfahrzeuge – den PW9.15 mit Verbrennermotor und den elektrischen PWe6.15 – bestaunen zu können. Vorher ließ man die vergangenen Jahre Revue passieren: (Gründungs-) Mitglieder, Sponsoren und der „Schirmherr“ des Teams, Prof. Jörg Grabner, berichteten von Herausforderungen und Erfolgen, die das Team erlebt hat. Zum Beispiel von dem Rennen in Japan, als ein Taifun angekündigt wurde und das HM-Team als einziges draußen zelten wollte. Oder von den Rennfahrerinnen der ersten Stunde, die im ersten Rennen bereits Platz zwei in der Kategorie „Beste Newcomer“ belegten.

 

Immer wieder wurden sie vor neue Herausforderungen gestellt: neue technische Entwicklungen, die Gründung des Vereins, die Suche nach Sponsoren und UnterstützerInnen. Grabner lobte das internationale Netzwerk, das sich während der Rennen aufbauen konnte: „Die Studierenden lernen andere Kulturen kennen – vor allem aber lernen sie sich bei der Arbeit im Team selbst kennen.“

 

Starke Freundschaften, starke Qualifikation

Während der Zeit im Team bildeten sich starke Freundschaften, die über die Zeit an der Hochschule hinaus andauerten, berichteten die Alumni. Außerdem sei es für die ArbeitgeberInnen immer wichtiger, dass sich Studierende in Projekten engagierten. Dies belohnte auch der ITK Engineering Preis der Firma ITK Engineering AG, den Teamleiter Maximilian Preis für seine herausragenden Leistungen bei der Entwicklung des elektrischen Rennwagens erhielt.

 

Längst ist das Projekt mit dutzenden Teammitgliedern zu einer Art „Selbstläufer“ geworden. Und doch ist jedes Jahr die Leidenschaft der Teammitglieder gefragt, die ein gutes Stück Freizeit in den Motorsport investieren. Diese Begeisterung ist es, die municHMotorsport zum Erfolg macht – und jedes Jahr auch das Publikum mit ansteckt.

 

 

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Louisa Tomayer