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Neue Werkzeuge für die Lehre

Mehrwert für die Lehre - durch E-Learning
Mehrwert für die Lehre - durch E-Learning

[21|06|2012]

Das E-Learning Center der Hochschule München öffnet seine Türen im Bestellbau an der Dachauer Straße

Am interaktiven Whiteboard, das sich wie ein Touchscreen bedienen lässt, zeigt ein Professor erst verschiedene Power-Point-Folien, lässt die Studierenden dann elektronisch über eine Fragestellung abstimmen und übergibt schließlich das Wort an seine Co-Referentin. Die sitzt in Paris, ist aber dank Live-Videoübertragung dabei in diesem virtuellen Klassenzimmer. Die ganze Vorlesung wird zudem als Video aufgezeichnet und kann hinterher auf der Lernplattform Moodle von Studierenden heruntergeladen werden.

 

Was vor ein paar Jahren noch utopisch klang, ist heute Realität und bietet hervorragende Ergänzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für die Präsenzlehre. Doch die Vielzahl an Tools, Anwendungen und Medien sorgt bei manchen Lehrenden auch für Skepsis. „Das macht doch nur zusätzlich Arbeit“, mag sich so manch einer denken, „und nachher funktioniert nichts so, wie man es gerne möchte.“

 

In Weiterbildungen und Workshops lernt man den Umgang mit neuen Medien im Handumdrehen
In Weiterbildungen und Workshops lernt man den Umgang mit neuen Medien im Handumdrehen
Das E-Learning-Center (ELC) der Hochschule München, das mit seinem Kernteam ab sofort im T-Bau an der Dachauer Straße zu finden ist, setzt genau an dieser Stelle an. Es bündelt eine Vielzahl an Instrumenten und Multimediaanwendungen mit dem didaktischen und technischen Know-how seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und bietet ein breites Spektrum an Beratungsangeboten, Workshops und Werkzeugen. Damit soll E-Learning den Studierenden und Lehrenden aller Fakultäten leicht zugänglich gemacht werden. Daher sitzen auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ELC in den Fakultäten, um einen kurzen Draht zu Lehrenden und Studierenden zu halten.

 

Neue Wege für eine moderne Lehre
„Gute Lehre muss nicht nur methodisch und didaktisch und fachlich herausfordernd sein, sondern auch frisch, interaktionsfördernd und modern. Dazu brauchen wir E-Learning“, meint Prof. Dr. Christoph Seeßelberg, Vizepräsident für Lehre und Internationales der Hochschule München.

 

Durch das E-Learning-Center kann zusätzlich der Bereich Weiterbildung ebenso ausgebaut werden wie virtuelle Kooperationen oder flexibles Lernen für Studierende mit beruflichen oder familiären Verpflichtungen. „So bleibt die Hochschule München ein attraktiver Studien- und Arbeitsplatz“, sagt der Vizepräsident.

 

Gefördert vom BMBF
Gefördert vom BMBF
Ein Meilenstein für E-Learning
Den Anstoß für die Entwicklung einer E-Learning-Strategie für die Hochschule gab Prof. Dr. Patricia Arnold von der Fakultät für angewandte Sozialwissenschaften, die die wissenschaftliche Leitung des Centers übernommen hat. Die Eröffnung des ELC ist dabei neben der Entscheidung für die leicht zu bedienende Lernplattform Moodle ein wichtiger Meilenstein für die Hochschule. In das neue Center fließen die Erfahrungen aus Pionierprojekten an der Hochschule mit ein.

 

Finanziert wird E-Learning an der Hochschule München aus dem Globalhaushalt sowie aus Studienbeiträgen. Dazu kommen Mittel aus dem Projekt "Für die Zukunft gerüstet" , die die Eröffnung des Centers in seiner jetzigen Größe ermöglicht haben.

 

Neben Prof. Arnold, die das Center wissenschaftlich begleitet und E-Learning zum neuen Forschungsfeld der Hochschule ausbaut, arbeitet auf strategisch-konzeptioneller Ebene die Koordinatorin Gisela Prey mit sieben weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unterstützt wird das E-Learning Center von Dr. Martin Lu Kolbinger, der die Aufgabe der Qualitätssicherung übernimmt. Das E-Learning Center ist in der Abteilung Studium und Lehre unter der Leitung von Olivia Key verankert.

 

Informationen zum E-Learning Center der Hochschule finden sich unter www.hm.edu/elc

 

kpf