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Großer Andrang beim 3. Pasinger Moodle-Erfahrungsaustausch

Abbildung 1: Vortrag Hackenbush-Spiel (Prof. Martin Delp, Johannes Albert, Michael B. Lasslop)
Abbildung 1: Vortrag Hackenbush-Spiel (Prof. Martin Delp, Johannes Albert, Michael B. Lasslop)

[04|08|2009]

Pünktlich zum Semesterende haben Frau Hailer und Frau Spindler am 29. Juli bereits zum dritten Mal alle E-Learning- Interessierten der Hochschule München am Campus Pasing willkommen geheißen. Eingeladen hat dieses Mal der Vizepräsident für Lehre Herr Prof. Dr. Peter Kammerer.

Zwei zentrale Themen standen im Mittelpunkt: Das kürzlich beendete Pilotprojekt „Interaktives Whiteboard an der Fakultät für Betriebswirtschaft“ und die brandneue hochschulweite Lernplattform Moodle.

Zur praktischen Handhabung des Whiteboards hörten die Gäste einen studentischen Vortrag zur Spieltheorie von Herrn Michael B. Lasslop. Anhand der spieltheoretischen Problemstellung des Hackenbush-Spiels von Conway konnten die Anwesenden die Vorteile des aktiven Whiteboards mitverfolgen.

Die bereits vorbereiteten Folien wurden dazu am Whiteboard von der Software „PDF-Annotator“ geöffnet und während der Präsentation live vervollständigt, sodass die Anwesenden dem Sachverhalt sehr gut folgen und interaktiv mitwirken konnten. Eine derart bearbeitete Präsentation kann nach ihrer Fertigstellung bspw. in Moodle zur Verfügung gestellt werden.

Im Anschluss daran beschäftigte sich Herr Dr. Markus Wessler mit Verkehresplanung, einem Alltagsproblem der Mathematik. Mithilfe der Graphentheorie sollte die Ampelschaltung an einer Kreuzung gelöst werden. Hier durfte das Publikum, das größtenteils aus Dozentinnen und Dozenten der Hochschule München bestand, selbst einmal als Lernende/r an das Whiteboard, um die Aufgabenstellung von Herrn Dr. Wessler zu lösen.

Abbildung 2: Vortrag 'Graphentheorie' von Dr. Markus Wessler
Abbildung 2: Vortrag 'Graphentheorie' von Dr. Markus Wessler

Solch ein Whiteboard kostet von der Firma Hitachi 1.200 €, mitsamt Software und Weitwinkelbeamer belaufen sich die Kosten auf ca. 5.500 €.


Nach den beiden Präsentationen am aktiven Whiteboard bildete sich eine kontroverse Debatte, in der die Vor- und Nachteile bzw. die Optimierungsmöglichkeiten und Alternativen eines solchen Whiteboard an der Hochschule intensiv diskutiert wurden.

Abbildung 3: Interessiertes Publikum zum 3. Moodle Erfahrungsaustausch
Abbildung 3: Interessiertes Publikum zum 3. Moodle Erfahrungsaustausch


Den zweiten Themenblock eröffnete Susi Hailer, indem sie die brandneue Moodle-Plattform der Hochschule München vorstellte. Sie bietet sowohl für Studierende als auch für Lehrende eine Reihe von verbesserten Funktionalitäten, wie z.B. die Einschreibung über Single-Sign-On, ein Ticketsystem uvm.

Im Anschluss an die Vorführung der neuen Moodle-Plattform sprach Herr Professor Dr. Peter Kammerer, Vizepräsident für Lehre über die Zukunft von Moodle als hochschulweite Lernplattform und die vorläufige Weiterführung der Zepelin-Plattform gesagt. Er empfahl Moodle als hochschulweite Lernplattform und sicherte allen Zepelin-Nutzern Hilfestellung bei der Migration ihrer bestehenden Kurse auf die neue Plattform zu.

Abbildung 4: Professor Dr. Peter Kammerer, Vizepräsident für Lehre informiert über die Zukunft von E-Learning an der Hochschule München
Abbildung 4: Professor Dr. Peter Kammerer, Vizepräsident für Lehre informiert über die Zukunft von E-Learning an der Hochschule München


Der Leiter des Zentrums für angewandte Kommunikationstechnologien (ZaK), Herr Hartmut Hotzel beendete den zweiten Themenblock mit wichtigen Informationen über die technische Umsetzung der neuen hochschulweiten Moodle-Plattform.

Abbildung 5: Der Rechenzentrumsleiter /Zak Hartmut Hotzel informiert über technische Vorteile einer hochschulweiten E-Learning Plattform
Abbildung 5: Der Rechenzentrumsleiter /Zak Hartmut Hotzel informiert über technische Vorteile einer hochschulweiten E-Learning Plattform


Nach dem Ende des offizielles Teils, der aus gegebenem Anlass zugegebenermaßen vortragslastig war, gingen die Teilnehmer/innen über zum angekündigten Erfahrungsaustausch. Bei Kaffee und Kuchen wurden Tipps und Tricks im Umgang mit Moodle ausgetauscht sowie das interaktive Whiteboard näher inspiziert.

Beitrag von Anne C. Spindler und Susi Hailer, Team E-Learning