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Pilotprojekt interaktives Whiteboard: Erstes Semester erfolgreich abgeschlossen

[19|01|2009]

Die Verbreitung von interaktiven Whiteboards nimmt in der Schule zurzeit rasant zu, doch wie nützlich sind derartige Whiteboards für die Hochschule?

Dieser Frage wird in einem Pilotprojekt an der Fakultät für Betriebswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Firma xThink seit Oktober 2008 nachgegangen.

Was sind nun interaktive Whiteboards? Whiteboards lösen seit geraumer Zeit die Tafel in Unterrichtsräumen ab. Auf diesen „analogen“ Tafeln ist schlichtweg Kreide durch spezielle Filzstifte ausgetauscht. Die Weiterentwicklung hin zum interaktiven Whiteboard bindet den Computer mit ein. Diese neuartigen Boards sind mit spezieller Software ausgestattet und erlauben somit alle Funktionen eines Computers.

Dieser Frage wird in einem Pilotprojekt an der Fakultät für Betriebswirtschaft in Zusammenarbeit mit der Firma xThink seit Oktober 2008 nachgegangen.

Was sind nun interaktive Whiteboards? Whiteboards lösen seit geraumer Zeit die Tafel in Unterrichtsräumen ab. Auf diesen „analogen“ Tafeln ist schlichtweg Kreide durch spezielle Filzstifte ausgetauscht. Die Weiterentwicklung hin zum interaktiven Whiteboard bindet den Computer mit ein. Diese neuartigen Boards sind mit spezieller Software ausgestattet und erlauben somit alle Funktionen eines Computers.

Ein Tafelbild kann gespeichert, in eine Lernplattform wie bspw. Moodle integriert und somit allen Studierenden zur Verfügung gestellt werden.

Der Fokus des Pilotprojektes lag im ersten Semester zum einen auf einer speziellen Mathematik-Software, die es zu testen galt, und zum anderen in der Einbindung der Studierenden. Dem Vorurteil, dass Computer in Lehrveranstaltungen Passivität und Einzelarbeit erzeugen, sollte entgegengewirkt werden.

Herr Dr. Markus Wessler, Koordinator für Mathematik an der Fakultät für Betriebswirtschaft, testete die Mathematik-Software mit seinen Studierenden auf Herz und Nieren. Dabei stellte sich heraus, dass die derzeit verfügbare Version der Software noch einige Mängel aufweist. So können die wirklich in den Wirtschaftsmathematik-Vorlesungen relevanten Themen damit nicht sinnvoll angegangen werden. Das Whiteboard ist hier höchstens als reine Projektions- und Arbeitsfläche für andere Software (etwa Computeralgebrasysteme) sinnvoll.

Als krönenden Abschluss des Wintersemesters wagte eine Gruppe Studierender ihren Vortrag zum Thema „Das Hackenbush-Spiel von Conway“ im Rahmen des Seminars „Spieltheorie“ mittels des Whiteboards zu halten. Das Verdienst Conways ist es, eine systematische Beschreibung von Spielen gefunden zu haben, mit der sich beliebige Klassen von Spielen darstellen, beschreiben und analysieren lassen. Die Notation, mit der dies geschieht, kann anhand des einfachen Hackenbush-Spiels für zwei mit verschiedenen Farben agierende Spieler sehr schön verdeutlicht werden. Den Studierenden Michael Laßlop, Marianne Beyer und Christian Michl gelang es dem Publikum, ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen, dies mit Hilfe des hierfür geradezu prädestinierten Whiteboards anschaulich und mit großer Begeisterung zu präsentieren.

Im kommenden Semester wird das Whiteboard erneut in den Lehrveranstaltungen eingesetzt, insbesondere in denen des Schwerpunktes HR sowie in großen Vorlesungen. Zum Ende des Sommersemesters 2009 wird das Pilotprojekt abgeschlossen und der Einsatz des Whiteboards evaluiert sein. Spätestens dann wird über eine Anschaffung solcher Whiteboards in der Fakultät nachgedacht.

Für weitere Informationen steht Ihnen Anne C. Spindler (Anne.Spindler@hm.edu, 089-1265 2782), Assistentin Neue Medien der Fakultät für Betriebswirtschaft zur Verfügung.