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Die BBF GmbH und Co-Innovation Lab "Brainnovative Consulting" gehen neue Wege im Thema Feinstaub

v.r. Erwin Grießer, Benjamin Böhm, Marina Weyermann, Jessica Karch, Franziska Maslo und Prof. Dr. Holger Günzel
v.r. Erwin Grießer, Benjamin Böhm, Marina Weyermann, Jessica Karch, Franziska Maslo und Prof. Dr. Holger Günzel

[01|02|2018]

Im Wintersemester 2017/2018 arbeitete das Brainnovative-Team der Hochschule München im Auftrag von Erwin Grießer (BBF GmbH) an einem „Feinstaub-Projekt“. Das an der Münchner Freiheit gelegene IT-Unternehmen holte sich für sein neuestes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit drei Münchner Masterstudentinnen ins Boot. Das Ziel des Projektes war es, das von BBF neu entwickelte Predictive-System LUQUAS mit einem Konzept zur Schaffung von Anreizsystemen zu erweitern.

 

LUQUAS, ein System zur Messung Vorhersage von Feinstaub, soll Städten und Gemeinden, aber auch Bürgern zukünftig bei der Reduzierung der Luftbelastung helfen. Das System erfasst aktuell 3 Mio. ausgewerteter Datenpunkte für den Raum Dresden und München, welche die Grundlage für die Vorhersage der Luftqualität und Feinstaubbelastung für die nächsten Tage liefern. Da eine Vorhersage alleine nicht ausreichend ist, sondern die Verbesserung der Luftqualität aktives Handeln voraussetzt, wurde in einem gemeinsamen Projekt im Co-Innovation Lab der Hochschule München ein Konzept zur Schaffung von Anreizsystemen entwickelt.

 

Um den Vorteil des Predictive-Systems der BBF GmbH potenziellen städtischen Kunden schneller und leichter aufzuzeigen, hat das studentische Beraterteam innerhalb der sieben Projektwochen ein Handlungskonzept entwickelt. Dieses Handlungskonzept umfasst eine Online-Lösung via App und eine Offline-Lösung in Verbindung mit dem öffentlichen Nahverkehr, welche Anwendungsmöglichkeiten von LUQUAS für Städte und ihre Bürger darstellen.

 

Das gemeinsam erarbeitete Konzept ging sofort in die Entwicklung. Der Prototyp der App ist aktuell in Arbeit und die Planung für die Implementierung weiterer Funktionalitäten läuft.

 

Marina Weyermann, Jessica Karch, Franziska Maslo, Prof. Dr. Holger Günzel