News

Digitalisierung mit dem Menschen im Mittelpunkt

Das Franziskuswerk Schönbrunn ist mit über 1.500 MitarbeiterInnen eine der größten Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Dachau in Bayern (Bild: Franziskuswerk Schönbrunn)
Das Franziskuswerk Schönbrunn ist mit über 1.500 MitarbeiterInnen eine der größten Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen im Landkreis Dachau in Bayern (Bild: Franziskuswerk Schönbrunn)

[05|03|2020]

Das Franziskuswerk Schönbrunn arbeitet mit dem Co-Innovation Lab der Hochschule München an der Gestaltung seiner Kernprozesse, um die Potentiale einer übergreifenden Digitalisierung zu ermöglichen.

 

Das Franziskuswerk Schönbrunn (www.franziskuswerk.de ), Tochterunternehmen der Viktoria-von-Butler-Stiftung, unterstützt Menschen mit geistiger Behinderung bei der Gestaltung ihres Lebens und schafft in Schönbrunn einen Raum für soziale Interaktion. Die Organisation steht derzeit, wie viele andere Unternehmen vor der Herausforderung der Digitalisierung. Gemeinsam mit dem Co-Innovation Lab (www.co-inno-lab.org ) hat das Franziskuswerk Schönbrunn von Oktober bis Dezember 2019 ein initiales Projekt zur Einführung einer übergreifenden Softwarelösung durchgeführt. Die zentrale Aufgabe lag darin, die Kernprozesse des Unternehmens zu diskutieren, um bereichsübergreifende Gemeinsamkeiten zu erkennen, aber auch zur Suche von Verbesserungsmöglichkeiten.

 

Erfolgreiche Zusammenarbeit durch persönliche Zusammenarbeit

Thomas Raudzus, Leiter der Organisationsentwicklung und IKT-Services im Franziskuswerk Schönbrunn, war in der Rolle des Auftraggebers und übernahm die kundenseitige Projektkoordination und Kommunikation. Zusammen mit „Bereichslotsen“ und den Verantwortlichen für die Einführung eines „Integrierten Managementsystems“, sodass ein erfolgreiches Projektmanagement umgesetzt werden konnte. Das Projektteam des Co-Innovation Labs bestand aus dem Coach Prof. Dr.-Ing. Holger Günzel sowie den Studierenden Kevin Kähn (Projektleiter), Maximiliane Brugger, Laureen Klingler und Conrad Mages. Gemeinsam wurden zahlreiche Interviews mit Mitarbeitern des Franziskuswerkes vorbereitet und durchgeführt, um eine vollständige Analyse der Kernprozesse zu realisieren.

 

Kevin Kähn und Conrad Mages bei der Prozessanalyse (Bild: Co-Innovation Lab)
Kevin Kähn und Conrad Mages bei der Prozessanalyse (Bild: Co-Innovation Lab)

 

Noch mehr Zeit für das Wesentliche durch die Digitalisierung

Aus dem Beratungsprojekt resultierten im ersten Schritt eine übergreifende Diskussion der Kernprozesse und die Ableitung von hilfreichen Handlungsempfehlungen für das Team des Franziskuswerkes. Des Weiteren konnten Potentiale durch die Nutzung digitaler Tools festgestellt sowie Optimierungsmöglichkeiten während den Interviews identifiziert werden. Besonders eine selektive Automatisierung und Vereinfachung einzelner Prozesse könnte einen Mehrwert bieten, sodass Mitarbeiter des Franziskuswerks in der Zukunft mehr Zeit für die Arbeit mit Bewohnern und Beschäftigten der Werkstatt für Menschen mit Behinderung zur Verfügung haben.

 

Mensch steht im Mittelpunkt

Das Team des Franziskuswerkes Schönbrunn bekundete nach der Präsentation der Ergebnisse sehr positives Feedback: „Das Co-Innovation Lab hat spannende Aspekte ausgearbeitet, an denen wir weiterarbeiten möchten. Einige Punkte der Analyse wurden bereits zuvor intern ermittelt und entsprechende Lösungen werden bereits erarbeitet. Die Resultate bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg in eine digitale Zukunft sind. Der Mensch wird dabei jedoch für uns immer im Mittelpunkt stehen und bleiben.“

 

 

Kevin Kähn, Maximiliane Brugger, Laureen Klingler, Conrad Mages, Prof. Holger Günzel